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Konzeptpapier · Q2 2026

to-freefinance · Bridge-Layer

Mandanten gezielt aus BMD nach FreeFinance auslagern.

Stammdaten-Migration, bidirektionaler Sync und Reporting-Konsolidierung — für Kanzleien, die ihre digitale Mandantenbasis ausbauen wollen, ohne BMD als Master-System aufzugeben.

Eine Brücke, kein Buchungstool. — Konzept zur Diskussion mit Steuerberatungen in AT.

01

Status quo

Sie kennen das Bild.

BMD NTCS ist und bleibt das Master-System für rund 95 % der Kanzleiarbeit: Lohn, Steuererklärung, Konsolidierung, Bilanz, berufsrechtliche Workflows. Für eine bestimmte Klasse von Mandanten passt es aber zunehmend nicht mehr — nicht weil BMD schwächer geworden wäre, sondern weil sich die Mandanten verändert haben.

Der E-Commerce-Mandant produziert Buchungsvolumen, das in der klassischen Kanzleibuchhaltung mehr Aufwand bindet als das Honorar trägt. Die jüngere EPU-Generation erwartet Cloud-Zugang, Belegfoto vom Smartphone, Echtzeit-Auswertung — Dinge, die FreeFinance nativ liefert. Und der Kanzlei droht beim Wechsel zu FreeFinance heute ein Alles-oder-Nichts-Risiko.

  1. 01

    Initial-Migration eines Mandanten von BMD nach FreeFinance kostet realistisch 8 bis 20 Stunden Handarbeit. Steuerschlüssel-Mapping, Personenkonten, OP-Listen, Anlagen — alles manuell.

  2. 02

    Es gibt keinen sauberen Rückfluss. Was in FF gebucht wurde, muss für UVA-Konsolidierung oder Jahresabschluss zurück nach BMD — heute via FF-Standard-Export, mit allen Brüchen.

  3. 03

    Es gibt keinen kontinuierlichen Stammdaten-Sync. Neuer Lieferant in FF wird nicht in BMD gespiegelt. Doppelte Pflege oder permanente Inkonsistenz.

  4. 04

    Es gibt Werkzeuge, die in BMD hineinschicken — Beleg-Erkennung, WaWi-Konnektoren, Vorerfassung — aber keines, das BMD und eine zweite vollwertige FIBU produktiv synchron hält.

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Was to-freefinance ist —
und was es nicht ist.

ist

Eine Bridge zwischen zwei vollwertigen Buchhaltungssystemen.

  • Initial-Migration: Mandantenstamm, Kontenrahmen, Steuerschlüssel-Mapping, Personenkonten, OP-Listen, Anlagenverzeichnis aus BMD nach FreeFinance — in Stunden statt Tagen.
  • Bidirektionaler Stammdaten-Sync: neue Konten oder Geschäftspartner werden in beiden Systemen konsistent gehalten, mit Audit-Trail und Konflikterkennung.
  • Reporting-Konsolidierung: periodische Buchungsübergabe FF → BMD für UVA, Jahresabschluss und Steuerberatungs-Workflows.
  • Erklärbar: jede Aktion mit nachvollziehbarem Audit-Log, geeignet für Betriebsprüfung nach § 131, 132 BAO.
ist nicht

Ein dritter Buchhaltungslayer.

  • Kein eigenes Buchungs-UI. Gebucht wird in BMD oder in FreeFinance. to-freefinance berührt keine Belege, sondern bewegt nur Daten zwischen den Systemen.
  • Kein erzwungener BMD-Abschied. FreeFinance kann Lohn, USt, Bilanzanalyse selbst — wieviel davon nach FF wandert und was in BMD bleibt, entscheidet die Kanzlei je Mandant. Die Bridge zwingt zu nichts.
  • Kein FreeFinance-Konkurrenzprodukt. Cloud-FIBU, OCR, Bankanbindung, FinanzOnline — das alles bleibt FreeFinance. Die Bridge bewegt nur Daten zu und von dort, ersetzt nichts daran.
  • Kein Black Box. Sie sehen jeden Datensatz, jedes Mapping, jeden Sync-Vorgang — und können ihn anhalten, korrigieren, replayen.